Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Tag der Deutschen Einheit [?]

Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Heute ist zum 30. Mal der Tag der Deutschen Einheit. Es gibt viele Schlagworte, die eine tatsächliche Einheit in Frage stellen: Dunkeldeutschland, der „Ossi“ als vermeintlicher Nazi, die Sicht auf die deutsche Demokratie etc. Die Links der Woche.

______TAG______
DER DEUTSCHEN
____EINHEIT____
(aus der Redaktion)

Deutschland – eine Zumutungsgeschichte der Einheit

Die Westdeutschen lieben inzwischen den Osten. Aber lieben sie auch die Ossis? So hätte man bis vor kurzem gefragt. Doch die Pandemie wirkt wie eine riesige Nivellierungsmaschine – auch die Protestformen werden sich ähnlich. (…)

Das Fremdeln hält an

Boris Buden, der heute in Berlin und Wien lebende kroatische Philosoph, bemerkt zum legendären Bild vom Mauerfall, man sehe darauf, wie die euphorisierten Massen aus der berstenden Mauer herauslaufen wie «Getreide aus einem aufgeplatzten Sack». Aber man sehe eben nicht, «was die Massen sehen». Der Blick der Menschen, die den Kommunismus überwunden haben, ist «im ikonischen Dokument ihrer revolutionären Tat nicht enthalten». (…)

Demographie-Studie zur Einheit: Einsame Ost-Männer

Wie hat sich die Wiedervereinigung auf den Lebensverlauf der Menschen in Ostdeutschland ausgewirkt? Eine Generation hatte mit den Veränderungen besonders zu kämpfen, zeigt eine Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. (…)

So erreichte die Arbeitslosenquote der 15 bis 19 Jahre alten Männer im Osten im Jahr 2005 einen Höchstwert von 22 Prozent. Im Westen lag sie nur bei 13 Prozent. Der resultierende Stress und die Verunsicherung wirkten sich auch auf den Lebenswandel dieser Männer aus. Einer Studie des Robert-Koch-Instituts von 2015 zufolge haben Nikotin- und Alkoholkonsum in den Nachwendejahren stark zugenommen. Während die Lebenserwartung der Ostdeutschen seit der Wende insgesamt gestiegen ist, weisen ostdeutsche Männer im Alter zwischen 40 und 60 Jahren eine um 20 Prozent erhöhte Sterblichkeit auf. (…)

30 Jahre Wiedervereinigung: Unterschiede zwischen Ost und West

Ostdeutsche sind im Schnitt älter als Westdeutsche, weniger zufrieden mit der Demokratie und haben weniger Immobilienbesitz. Viele kleine und größere Unterschiede sind geblieben, aber es gibt auch bedeutende Angleichungen. (…)

Nach 30 Jahren Einheit: DDR wirkt immer noch bei Ostdeutschen nach

Auch drei Jahrzehnte nach dem Ende der DDR ist das Fremdheitsgefühl zwischen Ossis und Wessis nicht ganz verschwunden. Möglicherweise ist das darauf zurückzuführen, dass das politische System der DDR bei vielen bis heute nachwirkt, wie eine Gruppe von Wissenschaftlern feststellt.

CORONA | Covid-19

Virologe Hendrik Streeck im Interview: „Es gibt zu viel Angst“

Die Infektionszahlen in Deutschland steigen wieder – und die kalten Monate kommen erst noch. Der Virologe Hendrik Streeck sagt: Im Sommer wurden Chancen ausgelassen, um Lösungen für Herbst und Winter zu finden.

Kommentar GB:

Dieses ausführliche und in der Lagebeurteilung abgewogene Urteil eines Virologen sei hier zur Lektüre dringend empfohlen! Was die – medial ständig geschürte – Angst angeht: Die jetzt sehr geringe Zahl der schweren Fälle sollte ein Anlaß zu sehr viel mehr Gelassenheit als bisher sein. Aber die schließt wiederum eine angemessene, aber nicht übertriebene Vorsicht keineswegs aus.

Der Durchseuchungs- und Immunisierungsprozeß läuft ab, was ohnehin unvermeidlich ist, dabei zumeist unbemerkt oder mit geringen Beschwerden, und wenn schwere Fälle vermieden oder wirksamer als bisher behandelt werden können, worauf es im Kern ankommt, dann ist eigentlich alles Notwendige getan. Die Epidemie wird daher im Zeitverlauf tendenziell erlöschen, und eine zusätzliche Hysterie brauchen wir daher zu allerletzt. Das Problem ist nur: sämtliche Kampagnen der Gegenwart basieren auf einer befeuerten und genutzten gesellschaftlichen Hysterie. Vernünftig ist das alles nicht.

Siehe hierzu auch Dr. Gudrun Eussner:

Coronavirus. Vorläufige Zusammenfassung

Hauptsache Maske – ob sie schützt oder nicht

Der politische Missbrauch von Corona – Nahezu stets werden nur die Infektionszahlen genannt – Die dringende Empfehlung von Schäuble für den Bundestag – Zwischendurch mal die Maske zum Durchatmen unters Kinn schieben – Die nur suggerierte Sicherheit der Masken – Schwache Studien als Grundlage politischer Entscheidungen – Verfassungsgemäß ist allgemeine Maskenpflicht nur, wenn die Masken wirklich wirksam sind – „Für medizinischen Nutzen einer Maskenpflicht keinerlei Beweis“ – Warum Regierungen Pandemien lieben

Die neue Mauer heißt Corona

Die EU liegt im Koma. Aus ist es mit dem Projekt der Vereinigten Staaten von Europa. Corona macht dem politischen Größenwahn ein Ende. Die Nationen separieren sich wieder. Deutschland mauert sich ein. Mit jedem Land, das die Staatsdiener im RKI, dem Robert-Koch-Institut, ganz oder teilweise zum „Risikogebiet“ erklären, sind wir weiter eingesperrt. Die Herbstferien, erklärte uns Jens Spahn eben erst, könne man doch sehr gut daheim verbringen, mit einem Ausflug an die Ostsee oder in den Harz.

Davon waren schon die Machthaber im Osten überzeugt, damals. Allerdings musste Ulbricht, der alte Stalinist, noch Stein auf Stein setzen lassen, Gräben ausheben, Stacheldraht spannen, Minenfelder anlegen und Selbstschussanlagen installieren, um zu verhindern, dass die Insassen seiner DDR sich draußen in der Welt umschauten. Damit sich das Volk nicht mit dem Virus des Kapitalismus infizierte, wurde es präventiv inhaftiert. (…)

DEUTSCHLAND

Seehofers acht Fake-News aus dem Innenministerium

In der heutigen Haushaltsdebatte des Innenministeriums konfrontierte der AfD-Bundestagsabgeordnete Gottfried Curio Innenminister Horst Seehofer damit, dass mit dem neuen EU-Migrationspakt – wieder mal über die Köpfe der Bürger hinweg ausgekungelt – neue Ewigkeitskosten auf die Deutschen zukommen. Verbrämt wird das alles mit Wohlfühl-Vokabular wie „Verantwortung“, „Solidarität“ und „Humanität“. „Wer mit Ideologie Politik betreiben will, verrät die Interessen der Deutschen“, so Curio.

[Video]

Über deutsche Außenpolitik
„Mit den Lebenslügen der deutschen Aussenpolitik aufräumen“

Berlin darf international nicht mehr lavieren, sondern muss endlich Position beziehen. Das ist die zentrale Botschaft in einem Sonderbericht der Münchner Sicherheitskonferenz. Mit dem Papier soll vor der Bundestagswahl Schwung in die aussen- und sicherheitspolitische Debatte kommen.

(Diverse Links)

Kommentar GB:

Wenn die EU auch sicherheitspolitisch als globalpolitischer Akteur neben den USA, und neben China und Rußland vorgestellt wird, dann kommt man zu anderen Schlußfolgerungen über das, was nötig wäre (hierzu s. o.), als wenn man keine solche Zielvorstellung pflegt; diese letztere Option halte ich jedoch für realistisch und wünschenswert im Interesse der Völker Europas.

Was in diesem Fall seitens der EU und ihrer Mitgliedsstaaten außen- und auch sicherheitspolitisch gewährleistet werden müßte, das wäre vor allem (…)

Reaktion auf Merkels Corona-Panik-Rede im Bundestag

»Merkel riskiert gerade alles: unseren Wohlstand, unsere Freiheit- und unsere Gesundheit!

Und damit der Widerstand dagegen gebrochen werden kann, braucht es diese staatliche Panikmache.«

Bullen auf den Müll. Keine Beleidigung, keine Volksverhetzung

Es war der 15. Juni 2020, als sich Hengameh Yaghoobifarah, im weiteren Text weder aus rassistischen oder anderen zu unterstellenden Gründen als H.Y. bezeichnet, in der Print- und Online-Ausgabe der Tageszeitung „taz“ unter dem Titel „All cops are berufsunfähig“ zu Wort meldete und ein Resümee darüber zog, was man mit den Beamten einer (fiktiv) abgeschafften Polizei in der Gesellschaft noch anfangen könne. Bitte merken Sie sich das Wort „fiktiv“, denn es wird in der weiteren Folge, insbesondere beim Nachweis der Unschuld dieser Literatin, noch eine entscheidende Rolle spielen. (…)

Kommentar GB:

Was Staatsanwälte tun oder lassen liegt im unmittelbaren Einflußbereich der Politik.

Daher kann getrost unterstellt werden, daß Staatsanwälte beiderlei Geschlechts und welcher normalen oder nicht-normalen Orientierung auch immer ziemlich genau den Erwartungen der ihnen übergeordneten politischen Instanzen entsprechen werden; Ausnahmen bestätigen die Regel.

Dieser Opportunismus ist durchaus menschlich; sie wollen sich ja nicht selbst schaden.

Interessant ist allerdings, daß z. B. auch der Ausdruck „Köterrasse“ für Deutsche nicht als juristisch vorwerfbar gilt; jedenfalls nach Ansicht – m. W. – irgendeines Hamburger Juristen, der entsprechend entschied.

Ja ja, die Rechtsauslegung treibt immer wieder neue und erstaunliche Blüten.

Und es gab Zeiten, in denen waren die blutrot.

Die bizarre Idee eines Endlagers für 1 Million Jahre

Es ist mal wieder die Rede vom Endlager für den Atommüll. Gerade hat die zuständige Kommission ein Papier vorgelegt, mit dem die Suche nach einem geeigneten Standort wieder von vorne beginnen soll. Alles ist offen. Nur eines ist klar: Der Müll soll, wo immer er hinkommt, daselbst eine Million Jahre verbleiben, gesichert, abgeschirmt. Eine Million Jahre. Auch dies ein Beispiel dafür: Wir erleben dieser Tage nur noch ganz großen Sachen, darunter geht’s nicht. (…)

Grüne nach Stichwahlen erstmals an der Spitze großer NRW-Städte

CDU und SPD haben bei den Oberbürgermeister-Stichwahlen in Nordrhein-Westfalen sowohl Siege als auch Niederlagen verbucht – die großen Gewinner sind jedoch wieder einmal die Grünen. Sie eroberten erstmals die Spitzenposten in den Rathäusern von Bonn, Aachen und Wuppertal.

Warum die Linke „ewig“ ist

Michael Klonovsky: Vortrag, gehalten am 6. November 2019 im Berliner Abgeordnetenhaus zum 30. Jahrestag des Mauerfalls, auf Einladung der AfD-Fraktion, die mich bat, die Frage zu traktieren, warum das regelmäßige Scheitern linker Utopien nicht zu deren dauerhafter Delegitimierung führt

Kommentar GB:

Sehr lesenswert! Möchte jemand – bitte mit Begründungen – Widerspruch anmelden? Lesenswert ist auch: (…)

EU-Politik / EUROPA

Wer stört, muss in die Schmuddelecke!
„Cancel Culture“ unterdrückt das freie Wort und trifft Demokratien am empfindlichsten Punkt

Offene Gesellschaften leben vom Widerspruch.

Doch das freie Denken wird immer mehr eingeschränkt.

Dringende Leseempfehlung!
Robert Pfaller:

Identitätspolitik, „Cancel Culture“ und gesellschaftliche Infantilisierung

Der Philosoph Robert Pfaller lehrt an der Kunstuniversität Linz. In seinem Buch „Erwachsenensprache. Über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur“ kritisiert er die zunehmende Infantilisierung westlicher Gesellschaften durch identitätspolitischen Aktivismus und das zuletzt als „Cancel Culture“ bekannt gewordene Phänomen. Dieser Aktivismus gehe nicht mehr vom Erwachsenen als Standard aus und betrachte den Menschen stattdessen als betreuungsbedürftigen Träger von Befindlichkeiten. In Folge dieser Entwicklung drohten westlichen Gesellschaften ihren freiheitlichen Charakter zu verlieren. (…)

dazu: 70 Jahre McCarthyismus. Eine fällige Erinnerung

(…) „Clowns betteln um Vergebung. Vor Jahren haben ein Bernhard Hoecker und ein Kaya Yanar sich für TV-Sketche schwarz geschminkt und mit solch frechem Treiben mutmaßlich viel Leid über die weltweite Community der People of Color gebracht. Derlei rassistische Schandtaten, so beteuerten die beiden unlängst im Staatsfunk, würden sie heute auf keinen Fall begehen. Auch die mittlerweile schon sehr ehemalige Ulknudel Anke Engelke („Ladykracher“) schwört ab: „Blackfacing, Yellowfacing – einige Parodien würde ich heute nicht mehr machen“. (…)

EU will zentralistischen Superstaat mit Steuererhöhungen finanzieren

Interview mit Beatrix von Storch
Die EU zieht immer mehr die Steuerhoheit an sich und belastet die Bürger und Steuerzahler mit immer mehr Rekordschulden. Merkel und Scholz unterstützen das. Damit muss Schluss sein.

Rechtsstaat-Streit: Eskalation mit Polen und Ungarn könnte mit EU-Austritt enden

Die EU-Kommission hat erstmals einen Bericht über die Lage der Rechtsstaatlichkeit in den Mitgliedsstaaten veröffentlicht. Wie erwartet stehen vor allem zwei osteuropäische Länder, die seit langem für Kopfschmerzen in Brüssel sorgen, in der Kritik: Ungarn und Polen.

EU greift mit neuem Migrationspakt die Souveränität der Mitgliedsstaaten an

Masseneinwanderung: Neuer Migrationspakt soll Dublin-Regeln ablösen

Die EU will mit neuem Migrationspakt die Dublin-Regeln ablösen. Doch schon jetzt stößt das Vorhaben von allen Seiten auf Kritik. Für Deutschland könnten Kettenreaktionen die Zuwanderung beschleunigen, wenn verstärkt Familienzusammengehörigkeiten eine Rolle spielen sollen.

INTERNATIONAL

Donald und Melania Trump positiv auf Covid-19 getestet

US-Präsident Donald Trump und seine Ehefrau Melania sind nach eigenen Angaben positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte er via Twitter mit.

dazu: Nach positivem Coronatest – Trump in Quarantäne

US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte Trump auf Twitter mit. Seine Gattin und er begännen nun sofort mit einer 14-tägigen Quarantäne.

Wo konnte der Präsident sich anstecken, diese Frage beschäftigt die US-Medien.

Diese Frau, Hope Hicks, Beraterin des Präsidenten, die zuletzt mit dem Präsidenten nach Cleveland reiste, wurde ebenfalls positiv auf den Erreger getestet. Sie zeigt – im Gegensatz zu den Trumps – Symptome. (…)

Israel baut wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Ägypten aus

Gleichzeitig mit der Unterzeichnung von Friedensabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Bahrain intensiviert Israel auch die Kooperation mit anderen Ländern der Region.

Kommentar GB:

Warum eigentlich nicht den Gaza-Streifen an Ägypten anschließen? Die jetzige Südgrenze von Gaza entfiele und wäre dadurch dauerhaft offen. Kairo könnte und sollte – sofern der entsprechende politische Wille gegeben wäre – im Gaza-Streifen für Ruhe und Ordnung sorgen sowie für Frieden an den Grenzen zu Israel. Die Einwohner von Gaza hätten eine bessere Lebensperspektive, ebenso die Einwohner von Süd-Israel, eine ausländische Subventionierung des Gaza-Streifens entfiele, und die Hamas wäre entmachtet und unwirksam gemacht. Für alle außer für die Hamas wäre das ein erheblicher und dauerhafter Gewinn. Also: warum nicht?

Alejandro Macarrón on the West’s „Demographic Suicide“

Alejandro Macarrón, a Spanish demographer, spoke to participants in a July 27 Middle East Forum Webinar (video) regarding the future ramifications of the West’s declining fertility rates. (…)

Die indische Regierung friert die Konten von Amnesty International ein.

Das Land reiht sich damit ein in eine unrühmliche Liste von Staaten, in denen die Menschenrechtsorganisation unerwünscht ist.

Kommentar GB:

Die Zeiten, in denen ich NGO´s für (wahrscheinlich, und mehr oder weniger) ehrenwerte Organisationen gehalten habe, sie sind lange vorbei. Sicherlich kommt es immer auf den Einzelfall an, der eine individuelle Beurteilung verlangt, aber es ist schon so, daß NGO´s aus meiner heutigen Sicht mindestens dubiose Organisationen sind. Die folgende Passage zeigt, daß AI offenbar eine islamophile und proislamische Politik in Indien betreibt, und das liegt m. E. nicht in unserem Interesse; auch nicht im Hinblick auf die Menschenrechte übrigens, jener Menschenrechte nämlich, die vom Islam gar nicht anerkannt werden:

„Amnesty International hat in letzter Zeit vielbeachtete Berichte über Indien veröffentlicht. Einer beschäftigt sich mit den «Delhi riots», es ging um Gewalt von Hindus gegen Muslime und um Polizeigewalt während der grossen Proteste Anfang Jahr. Seit einem Jahr publizierte Amnesty regelmässig Berichte über die Situation in Kaschmir, die Ausgangssperren, den mangelhaften Zugang zum Internet, über die Gewalt gegen lokale Journalisten. Vor allem die Berichte aus Kaschmir konnten der indischen Regierung nicht gefallen. Sie achtet genau darauf, dass keine ausländischen Journalisten in die Region reisen können, um sich ein unabhängiges Bild zu machen.“

Armenien verhängt nach schweren Gefechten in Berg-Karabach das Kriegsrecht

Am frühen Sonntagmorgen kam es in der Konfliktregion Berg-Karabach zu schweren Gefechten. Die Behörden teilten mit, es werde bald der Kriegszustand herrschen. Alle einsatzfähigen Bewohner ab 18 Jahren sollten sich bereit halten.

(Viele Links)

Unruhen in Thailand: Was will die Protestbewegung?

„Die ersten Proteste seit dem Militärputsch 2014 begannen im Studentenmilieu, nachdem das Verfassungsgericht am 21. Februar die Auflösung der 2018 neugegründeten Future Forward Partei angeordnet hatte. Diese Partei war bei den Parlamentswahlen im März 2019 drittstärkste Partei geworden und bei der Jugend sehr beliebt. Die Proteste beschränkten sich ursprünglich auf verschiedene Universitäten, allen voran die Thammasat-Universität in Bangkok und kamen infolge der Anti- Covid-19-Maßnahmen, der damit verbundenen Beschränkungen und der Ausrufung des Ausnahmezustandes bereits Ende Februar wieder zum vorläufigen Stillstand. Bevor wir näher auf die jüngsten Proteste in Thailand eingehen, wollen wir aber erst einmal die Hintergründe skizzieren, vor denen sie sich abspielen.

ISLAM/MIGRATION

Palästinenser – die folgenreiche Erfindung eines Volkes

(…) Der Furor gegen die Juden war in eine Sackgasse geraten. Antisemit wollte man zwar nicht mehr sein, das sagte der Verstand. Aber die Juden in Ruhe zu lassen, kam offenbar auch nicht in Frage.

Ideologie ersetzt Tradition

Es musste eine Gegenlegende geschaffen werden und so entstand das Volk der Palästinenser. Ein Volk ohne eigene Tradition, ohne eigene Kultur, einzig geschaffen, um genau den geografischen Raum einzunehmen, der von Israel besetzt ist. In Ramallah haben die Palästinenser ein riesiges Museum ihrer Geschichte errichtet. Noch steht es ziemlich leer und niemand weiss, womit es gefüllt werden sollte. Denn ausgerechnet im geschichtsträchtigen Heiligen Land, wo fast jeder Spatenstich uralte Funde hervorbringt, haben die Archäologen noch nie eine Scherbe oder Münze ausgegraben, die den „Palästinensern“ hätte zugeordnet werden können. Farbenfroh und fantasievoll bedient sich die Heldenlegende dieses neuen Volkes stattdessen aller alten Geschichten des Judentums. Die Ur-Vorfahrin einer bekannten palästinensischen Aktivistin, so erzählt man, habe im Garten Eden zugeschaut, wie Eva dem Adam den Apfel reicht. Selbst Salomo sei ein Moslem gewesen und habe in Jerusalem zu Allah gebetet. Selbstverständlich wird auch die Geschichte der Apartheid bemüht und der Begriff des Rassismus und im Überschwang der Fantasie wurden der Heiligenlegende der Palästinenser nicht nur Jesus und Maria einverleibt, sondern man kreierte auch einen ganz besonders originellen Opferstatus in Abgrenzung zu Israel. (…)

Die heutigen sogenannten „Palästinenser“ haben erst 1968 durch PLO Chef Jassir Arafat in der zweiten revidierten Version der PLO Charta diesen Namen verpasst bekommen. Vorher war die Rede von „Arabern und Juden aus Palästina“, wobei mit Palästina das gleichnamige britische Mandatsgebiet gemeint war. (…)

Ohne Härte geht es nicht –
Die Sicherung der Aufnahmezentren und rasche Rückführungen sind die Knackpunkte des neuen EU-Plans für Asyl und Migration

Der neue Pakt für Asyl und Migration der EU ist eine taugliche Basis für eine neue Asyl-und Migrationspolitik im Mittelmeerraum. [?? GB]

Voraussetzung ist aber die Berücksichtigung zweier zentraler Aspekte.

Kommentar GB:

(…) „Ohne diese beiden Massnahmen – geschlossene Erstaufnahmezentren und raschere Rückführungen von Migranten ohne Chancen auf Asyl – wird auch der neue Plan der EU zur Makulatur werden. Beide Massnahmen sind hart und werden die Sensibilität zahlreicher Zeitgenossen strapazieren. Wer aber wirklich eine neue, praktikable und völkerrechtlich zulässige Asyl- und Migrationspolitik anstrebt, kann sich diesen Forderungen nicht verschliessen.“ (…)

Was hieran „hart“ sein soll, erschließt sich mir nicht. Es wäre allenfalls konsequent, wenn es denn ernsthaft so praktiziert werden sollte, was zweifelhaft bleibt. Diese Konsequenz wäre selbstverständlich auch für die bereits in der EU befindlichen Migranten notwendig. Aber sie ist noch weniger zu erwarten von einer effeminierten Politik, die sich von islamischen Autokraten dominieren läßt.

Die Sicht der Islam-Kollaboration und ihrer Akteure

„Der Islam gehört zu Deutschland“

Wie Christian Wulffs Satz vor 10 Jahren die Nation spaltete

„Der Islam gehört zu Deutschland“ – selten hat ein einziger Satz die ganze Republik so sehr bewegt, wie die Äußerung des damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff. Bis heute hält die Diskussion, die mit seiner Rede zum Tag der Deutschen Einheit ausgelöst wurde, an. Doch in welchem Zusammenhang fiel der Satz eigentlich? Und was bedeutet er heute?

Kommentar GB:

Man lese hierzu z. B.:

Literatur: Michael Ley: Islamisierung in Mittel-/Osteuropa, Südosteuropa und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion, (…)

Frankreich: Mehr Terrorismus, mehr Schweigen

Englischer Originaltext: France: More Terrorism, More Silence

„Diese Form des Extremismus hat es auch geschafft, viele europäische Bürger in Gefangene zu verwandeln, Menschen, die sich in ihren eigenen Ländern verstecken, zum Tode verurteilt und gezwungen, in Häusern zu leben, die selbst ihren Freunden und Familien unbekannt sind. Und wir haben uns daran gewöhnt!

„Dieser Mangel an Mut, in Charlies Fußstapfen zu treten, hat seinen Preis, wir verlieren die Redefreiheit, und eine heimtückische Form der Selbstzensur gewinnt an Boden. — Flemming Rose, Le Point, 2. September 2020.

„Um es einfach auszudrücken, die Meinungsfreiheit ist weltweit in einem schlechten Zustand. Einschließlich in Dänemark, Frankreich und im gesamten Westen. Dies sind unruhige Zeiten; die Menschen ziehen Ordnung und Sicherheit der Freiheit vor.“ — Flemming Rose, Le Point, 15. August 2020.“ (…)

Kommentar GB:

Sehr dringende Leseempfehlung! Man muß das alles deutlich wahrnehmen, um beurteilen zu können, wie die Islam-Kollaboration in Europa einzuschätzen ist: sie ist sehr schädlich.

Der Islam gehört nicht zu Europa, und der Islam ist nichts Gutes.

(Diverse Links)

Von Islamisten unterwandert

Der „Islamismus“ [sprich: der Islam] breitet sich in der französischen Gesellschaft immer weiter aus und dominiert mittlerweile ganze Stadtviertel. Die Regierung in Paris will ihn mit schärferen Gesetzen zurückdrängen.

(…) „Die französische Datei „zur Prävention der Radikalisierung mit terroristischem Hintergrund“ (FSPRT) umfasst 23.000 Namen von potentiellen Gefährdern. In den Haftanstalten sitzen 500 verurteilte Terroristen ein. Die Personalakten von 1000 anderen, wegen anderer krimineller Handlungen verurteilten Häftlingen enthalten den Vermerk der Radikalisierung. Durchschnittlich jeden Monat wird laut Innenministerium ein Terroranschlag vereitelt.“ (…)

Kommentar GB:

Gesetze müßten dann aber auch praktisch durchgesetzt werden. Denn Papier ist geduldig und wie bekannt „vielfältig“ verwendbar, besonders von Leuten, die sowieso auf die „Gesetze“ der französischen wie all der anderen „Ungläubigen“ (Nicht-Muslime) pfeifen, spätestens dann, sobald die Kräfteverhältnisse das zulassen.

Hisbollah und das Ammoniumnitrat: Eine Gefahr für Europa

Botschafter Nathan Sales, US-Koordinator für Terrorismusbekämpfung im Aussenministerium, berichtete am 17. September, dass die Hisbollah Ammoniumnitrat durch ganz Europa transportiert und gelagert hat. Diese Enthüllung ist nicht nur berichtenswert, sondern scheint auch mit den bekannten Praktiken der Hisbollah in Einklang zu stehen. So antworteten Frankreich und Spanien zwar, dass sie keine Beweise hätten, um die Behauptung von Sales in Bezug auf ihre eigenen Länder zu untermauern, aber sie bestritten nicht, dass die Terrorgruppe in der Vergangenheit Ammoniumnitrat auf europäischem Boden transportiert und gelagert hat.

Begriff „Antimuslimischer Rassismus“ – Ein islamistisches Pferd

Der Begriff „Antimuslimischer Rassismus“ wurde von Islamisten annektiert und instrumentalisiert: Legalistische Islamisten versuchen im Deckmantel des Antirassismus an Einfluss zu gewinnen, aber auch Kritik am Islam und islamistischen Strukturen zu deligitimieren.

FEMINISMUS/GENDERISMUS/“QUEER“

Trump stoppt staatliche Förderung von Radikal-Feminismus und Anti-Weißen-Rassismus

„Viele staatlich geförderte angebliche Maßnahmen zur Bekämpfung von Rassismus und Sexismus sind in Wahrheit radikal-feministisch und rassistisch gegen Weiße, indem Stereotype vom weißen männlichen Rassisten propagiert werden und Hass auf andere Gruppen erzeugt wird. Trump schiebt diesen Bestrebungen mit einer neuen Regierungsanordnung den Riegel vor.“ (…)

„(…) es gibt gesellschaftliche Kräfte, die immer wieder versuchen, die Gesellschaft nach Geschlecht, sozialer oder ethnischer Herkunft zu hierarchisieren. Diesen Bestrebungen soll die »Executive Order on Combating Race and Sex Stereotyping« entgegentreten.

Die USA haben ein System, dass auf Leistung aufgebaut sei. Daher müsse es die Priorität sein, dieses Prinzip umzusetzen. Menschen sollen unabhängig von ihrer Hautfarbe oder Herkunft oder ihres Geschlechtes durch Leistung aufsteigen dürfen — und nicht wegen ihres Geschlechts oder ihrer Hautfarbe benachteiligt oder begünstigt werden. Damit wird natürlich auch die Quotenregelung indirekt massiv kritisiert, die das objektive und gerechte Leistungsprinzip außer Kraft setzt.“

TU Ilmenau organisiert Konferenz zur Gleichstellung in der Wissenschaft

Die Technische Universität Ilmenau führt am 30. September 2020 die Konferenz „Gender 2021 – Kulturwandel für moderne Wissenschaften“ durch. Einen Tag lang will sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für mehr Geschlechtergerechtigkeit sensibilisieren. Dazu hat der Gleichstellungsrat hochkarätige Genderexpertinnen an die Universität eingeladen, die er in Workshops mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Kontakt bringt. (…)

(…) „Wissenschaftlerinnen sind nicht nur deutlich unterrepräsentiert, sie werden auch strukturell benachteiligt. Zwar gibt es erfolgreiche Frauen, die Professorinnen sind oder Leitungsaufgaben innehaben, aber Frauen machen in Hochschulen und Forschungseinrichtungen seltener Karriere als Männer. Die Ursachen für die unterschiedlichen Karrierechancen liegen in den über Jahrhunderte gewachsenen Strukturen und Funktionsweisen des Wissenschaftsbetriebs.

Um diese aufzubrechen, will der Gleichstellungsrat der TU Ilmenau die Wissenschaftskultur an der Universität so verändern, dass sich Frauen an der Universität willkommen fühlen.“ (…)

Kommentar GB:

„Unterrepräsentiert“, gemessen woran? Gemessen an dem, was Frauen sich wünschen zu haben?

Und: „strukturell benachteiligt“ – das klingt nicht nur sehr nach einer „Verschwörungstheorie“, es ist eine solche; eine waschechte sogar.

Frauen sollen sich „willkommen fühlen“. Ist damit gemeint, es sollten ihnen Teddybären geschenkt werden, oder was?

Aber eine „wissenschaftliche“ Tagung muß es sein. Mit leckeren Schnittchen, usw. …

Feminismus am Ende? Disput zwischen Inge Bell und Birgit Kelle

Hat der Feminismus in unserer Gesellschaft noch eine Existenzberechtigung? Darüber gehen die Ansichten zweier prominenter Siebenbürger Sächsinnen auseinander. Die katholische Publizistin Birgit Kelle behauptet, der Feminismus habe seine Ziele „in allen westlichen Industrienationen erreicht“. Entschieden widerspricht ihr die Menschenrechtsaktivistin Inge Bell, die unter Verweis auf weiterhin bestehende Missstände feststellt, dass „es noch ein weiter Weg für die Gleichberechtigung“ sei.

VERSCHIEDENES

Verschollen geglaubt: Gebrauchsanweisung für ältesten Computer gefunden

Die Gebrauchsanleitung für den ältesten erhaltenen Computer, den Zuse Z4 von 1945, ist unter privat aufbehaltenen Dokumenten entdeckt worden. Der Z4 war für Rechenaufgaben für Flugzeuge und Raketen benutzt worden.

„In Zürich ist ein lange verschollenes historisches Dokument gefunden worden: die Gebrauchsanleitung für den ältesten erhaltenen Computer, den Zuse Z4 von 1945. Die ETH hatte diesen Rechner – der einzige in Kontinentaleuropa, der 1950 funktionsfähig war – gemietet.

Erfinder der Relaisrechenmaschine Z4 war der deutsche Bauingenieur Konrad Zuse.“ (…)

Mitreißende Melodien mit Jonas Kaufmann beim Sommernachtskonzert

Liebe lautet das Motto des diesjährigen Sommernachtskonzerts vor Schloss Schönbrunn. Jonas Kaufmann gibt sein Debüt mit berühmten Arien wie „Nessun Dorma“. Am Dirigentenpult der Wiener PhilharmonikerWaleri Gergijew.

(Link zum Video)

Emotionale Klassiker
Aus dem prachtvollen Schönbrunner Schlossgarten in Wien erklingen mitreißende Melodien: ein musikalischer Bogen von Opernklassikern bis hin zu Film-, Ballett- und Wiener Melodien.

Die Wiener Philharmoniker unter dem Taktstock von Maestro Waleri Gergijew. Daniel Froschauer, Vorstand der Wiener Philharmoniker, erzählt: (…)

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